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Hosting für Kunden. Wie macht ihr das?
#1
Hallo,

ich bin neu hier und erzähle deshalb erstmal ein bisschen was über mich:
Ich habe mich vor ein paar Wochen selbstständig gemacht mit Webdesign und Grafikdesign.

Nun habe ich mir zum ersten Mal richtig Gedanken über Veträge usw. gemacht.

Ich würde gerne die Domainanmeldung und das Hosting bei meinen Kunden übernehmen.
Nun würde mich interessieren, wie das andere berechnen. Ist das Hosting in einem Pauschalpreis mit drin
oder berechnet ihr da monatlich die Kosten extra?

Ausserdem bin ich mir gerade nicht so sicher wie das mit der Rechtslage aussieht, d.h. wenn ich bzw. meine Firma
der Besitzer der Domain und des Hostings ist, im Impressum aber die Daten meines Kunden stehen...
Muss ich da irgendwas besonderes beachten um bei einem Verstoß (zum Beispiel rechtswidriger Inhalt des Kunden) nicht
die Schuldige zu sein?

Lg
Sinikka
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#2
Generell solltest nicht du der Besitzer einer Domain sein, sondern dein Kunde. Ist ja schließlich auch seine Website,oder?
Du kannst natürlich als sogenannter Reseller auftreten, das heisst, du mietest bei einem Hoster ein Agentur- oder Resellerpaket und legst dort für deine Kunden die Domains an. Dabei gibst du aber deinen Kunden als Admin-C und Domaininhaber an, nicht dich.

Üblicherweise läuft das dann so ab, das dir vom Hoster ein Betrag X für das Paket berechnet wird, und du kannst das aber dann für Betrag Y an deine Kunden weiterberechnen, sodass du hier vielleicht sogar einen kleinen Gewinn einfährst.

Generell solltest du dir aber folgendes Überlegen:
wenn du als Hoster gegenüber deinen Kunden auftrittst, werden Sie sich mit allen Problemen, die das Hosting betreffen, auch direkt an dich wenden. Das heisst, wenn es mal einen Server-Ausfall geben sollte (das kommt ab und zu mal vor), oder Probleme beim E-Mail-Versand/Empfang auftreten, werden Sie dich kontaktieren.

Natürlich gibst du solche Anfragen dann direkt an den Support des "echten" Hosters weiter. Aber was ist, wenn du mal krank oder im Urlaub bist, und eine dringende Anfrage reinkommt?
Ich würde mir das gut überlegen. Ich habe das am Anfang auch gemacht, als Reseller, bin dann aber relativ schnell wieder davon abgekommen, weil sich für mich der organisatorische Mehraufwand nicht gelohnt hat.

Alternativ kannst du auch bei dem Hoster deines Vertrauens nachfragen, ob er vielleicht ein Provisionsmodell hat. Das heisst, du vermittelst deinen Kunden als Neukunde an den Hoster und kassierst dafür vielleicht eine einmalige (oder sogar monatliche) Provision. Das könnte doch auch interessant sein.
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#3
(02.02.2015, 12:25)wolfgang schrieb: Generell solltest du dir aber folgendes Überlegen:
wenn du als Hoster gegenüber deinen Kunden auftrittst, werden Sie sich mit allen Problemen, die das Hosting betreffen, auch direkt an dich wenden. Das heisst, wenn es mal einen Server-Ausfall geben sollte (das kommt ab und zu mal vor), oder Probleme beim E-Mail-Versand/Empfang auftreten, werden Sie dich kontaktieren.

Natürlich gibst du solche Anfragen dann direkt an den Support des "echten" Hosters weiter. Aber was ist, wenn du mal krank oder im Urlaub bist, und eine dringende Anfrage reinkommt?
Ich würde mir das gut überlegen. Ich habe das am Anfang auch gemacht, als Reseller, bin dann aber relativ schnell wieder davon abgekommen, weil sich für mich der organisatorische Mehraufwand nicht gelohnt hat.

Das stimmt allerdings, daran habe ich noch gar nicht gedacht.
Wie würde das denn dann ablaufen...
Müsste ich meinen Kunden quasi auffordern, mir nach Abschluss des Vertrages eine passende Domain
und einen Host zur Verfügung zu stellen?
Oder sollte ich das Einrichten übernehmen?
Lg
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#4
Wenn der Kunde schon eine Domain und einen Hoster hat (und mit diesem Hoster zufrieden ist), kannst du ja theoretisch auch dort bleiben.

Sollte er das noch nicht haben, kannst du ihm ja einen Hoster vorschlagen und ihm anbieten, dass du dich um die Registrierung/Einrichtung kümmerst (den Zeitaufwand dafür solltest du natürlich in deiner Kalkulation berücksichtigen Wink )
Jetzt ist es aber wahrscheinlich von Hoster zu Hoster verschieden, wie das ganze im Detail abläuft.

Bei welchem Hoster würdest du das denn machen?
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#5
Hmm, also ich denke da an 1und1 oder Strato.
Würde ich dann die Einrichtung bezahlen und ihm in Rechnung stellen - oder alles über seine Daten laufen lassen?

Lg
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#6
1&1 oder Strato? Oh je... Wink Solange du nicht mit TYPO3 dort arbeiten willst...

Kommt halt jetzt drauf an, ob du als Reseller auftreten willst oder Vermittlungsprovision möchtest.

Reseller = nur du steht mit dem Kunden in Kontakt, du erstellst ihm Rechnungen,der Kunde sieht nichts vom Hoster. Du bekommst aber natürlich vom Hoster Rechnunge, die du dann sozusagen an deinen Kunden weiterberechnest.

Provision = du vermittelst den Kunden an den Hoster.

In beiden Fällen sollte aber auf jeden Fall der Kunde der Domaininhaber sein, auf keinen Fall du selber. Wenn Bäckerei Müller eine Domain hat, dann sollte die auch Bäckerei Müller gehören, und nicht dir.

Erkundige dich doch mal bei verschiedenen Hostern, was für Reseller/Provisionsmodelle die haben, dann siehst du vielleicht, welches davon dir besser reinläuft.
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#7
Ok,vielen Dank, das werde ich machen Smile

Eine andere Frage hätte ich noch:

Wie ist das denn meistens mit der Bezahlung geregelt (also für die ganze Website)?
Ich würde das nämlich gerne so machen, dass der Kunde die Hälfte des Gesamtbetrages schon direkt nach
dem Konzeptentwurf zahlt...
Und den Rest dann als Schlussrechnung, wenn alles fertig ist.
Ich weiß nur nicht, ob das so üblich ist oder ob die meisten nur eine Schlussrechnung erteilen?

Lg
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#8
Ich habe das früher so ähnlich gemacht. Anzahlung von ca. 40-50% nach Vertragsabschluss, Rest nach Abnahme.
Bei Projekten, die eine Laufzeit über mehrere Monate haben, kann man auch Abschlagszahlungen vereinbaren, damit habe ich aber keine Erfahrung.
Ist vielleicht am Anfang ein wenig schwierig, wenn du noch keine Referenzen hast und der Kunde "die Katze im Sack" kaufen muss.
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