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Kundenreklamation wegen mangelhafter Qualität
#1
Guten Abend,

folgende Situation: Es wurde ein Vertrag geschlossen und der Kunde hat die benötigten Bilder geliefert. Mit dem was der Webdesigner dann präsentiert ist der Kunde aber absolut nicht einverstanden (total unprofessionell, wirkt wie schnell mal eben zusammen geklickt, die ganzen Vorgaben des Kunden wurden gar nicht berücksichtigt).

Wie ist hier die Rechtslage?

Im medizinischen Bereich gibt es ja so etwas wie Gutachter. Aber wer beurteilt und wie wird beurteilt, ob beim Webdesign die Leistung erbracht wurde (was hoffentlich auch eine gewisse Qualität beinhaltet)?

Danke & Grüße
Norden
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#2
Schwierige Frage, und ich kann sie dir leider auch nicht wirklich gut beantworten.

Aber ein erster Anhaltspunkt wäre es vielleicht zu klären, ob ein Dienstvertrag oder ein Werkvertrag vorliegt.

Wie sehen die AGB aus?
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#3
Hallo

selbstverständlich kann man so was auch begutachten und bewerten.
Wenn man eine Webseite "verkauft", dann muss man eine übliche Qualität liefern.

Im Falle eines Rechtsstreit wird der Richter dann einen Gutachter beauftragen das zu bewerten. Der schaut sich dann die Programmierung, das Design und die Gestaltung an. Diese muss üblich sein und sollte dem entsprechen was vereinbart wurde.
Nur weil man was billig anbietet muss kein Kunde eine schlechte Leistung tollerieren.

Ob Werksvertrag oder Dienstvertrag spielt dabei keine große Rolle. Ebenso wären die eigenen AGB ziemlich egal.

Sinnvoll ist es auch jeden Fall sich zu einigen - wie auch immer.

Mfg
Klaus Seeberger
Dipl. Ing. (FH) Klaus Seeberger Angel
Gutachter für Internetgestaltung

www.seeberger.info
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#4
Für ein erfolgreiches Marketing sollten Agenturen und Gutachter sich über aktuelle Datenschutzbestimmungen informieren. Insbesondere dann, wenn auf der Website Google Analytics eingesetzt wird und der Besucher keinen Hinweis hierzu bekommt.
By the way: Wenn eine Agentur im Fußbereich mit W3C konformer Umsetzung wirbt, dann sollte die Seite auch validierbar sein. Ansonsten wirkt das unglaubwürdig.
Gruß
His.Master's.Voice
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#5
Ich bitte im Verständniss das ich anonyme teilweise unbegündete Kritik nicht kommentiere.

Aber hier ein lesenswerter Tipp

https://www.lda.bayern.de/onlinepruefung...ytics.html

Danke für deine Mühe
Dipl. Ing. (FH) Klaus Seeberger Angel
Gutachter für Internetgestaltung

www.seeberger.info
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#6
Hallo Klaus,
vielen Dank für dein Feedback. Meine berechtigte, konstruktive Kritik bezieht sich auf die Tatsache, dass auf Euren Seiten seeberger.info und der Vitango Gmbh eine entsprechende Datenschutzerklärung zum Einsatz von Google Analytics fehlt. Auf Euren Seiten im Impressum steht hierzu kein Wort. Einen Link auf eine Datenschutzerklärung konnte ich ebenfalls nicht finden! Aus dem Quelltext der Websites ist jedoch eindeutig ersichtlich, dass ihr Google Analytics einsetzt.

Darf ich aus deinem Link zitieren:
Zitat:In Ihrer Datenschutzerklärung müssen Webseitenbetreiber die Nutzer Ihrer Webseite über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen von Google Analytics aufklären und auf die Widerspruchsmöglichkeiten gegen die Erfassung durch Google Analytics hinweisen. Hierbei sollte möglichst auf die entsprechende Seite http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de verlinkt werden.

Insofern wäre es eine nette Geste, wenn ich als Besucher oder Kunde auf Euren Seiten darüber informiert werde, dass personenbezogene Daten verarbeitet und genutzt werden.
Gruß
His.Master's.Voice
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#7
Hallo

wäre es nicht nett wenn du auf "Norden" Frage antworten, würdest

statt nach mir zu recherchieren und dir ein so politisches Thema herauszusuchen um dann Grundsatzfragen zu diskutieren.
Dazu könntest du dir einen eigenen Threat öffnen und mit Leuten diskutieren die das wünschen

Noch mal ein Link zu deinem Thema
http://www.ihk-trier.de/p/Google_Analyti...11295.html

Wir verarbeiten oder speicherm keine personenbezogenden Daten (und das wars zu dem Thema)
Dipl. Ing. (FH) Klaus Seeberger Angel
Gutachter für Internetgestaltung

www.seeberger.info
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#8
Moin,

im ruhig es ist doch Weihnachten. Erstmal ja die Aussagen von Herrn Seeberger sind im Grunde ganz richtig, aber auch His.Maste'r.Voice hat nicht ganz unrecht (obwohl vllt. etwas deftig formuliert). Wenn man sich schon als Gutachter für Internetgestaltung betitelt, sollte man auch auf der eigenen Website alles richtig gemacht haben. Theoretisch stimmt es "zur Zeit" auch noch das auf seeberger.info keine Datenschutzbestimmung benötigt wird, aber nicht vergessen Safe Harbor gibt es nicht mehr und das kann vieles ändern.

So jetzt aber mal zum Hauptthema zurück, wurde denn ein richtiger Vertrag geschlossen?
Wenn ja, was wurde darin vereinbart?
Wenn nein, herzlichen Glückwunsch jetzt wird es erst richtig lustig, da beide Parteien in Beweispflicht stehen.

Man sollte auf eine Einigung zuarbeiten, in dem man z.B. den Kunden auffordert nochmals detailliert in schriftlicher Form die besagten Vorgaben zu liefern und zu beschreiben was ihm missfällt. Mit diesen Angaben kann man dann einen Aufwand zur Behebung der Mängel abschätzen. Sollte dabei aber von Kundenseite schon rumgenörgelt oder gewettert werden, würde ich sofort einen Anwalt einschalten, da der Kunde einen bestimmt prellen will. Gleiches gilt auch für übermäßige Forderungen, die z.B. nie vereinbart waren.

Viele glauben man kann mit kleinen selbstständigen Webentwicklern machen was man will, aber falsch gedacht auch die haben Rechte.

Gruß René
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#9
(26.12.2015, 19:07)pid=\17266 schrieb:
Zitat:würde ich sofort einen Anwalt einschalten, da der Kunde einen bestimmt prellen will.

Besser nicht so schnell

Zitat:Viele glauben man kann mit kleinen selbstständigen Webentwicklern machen was man will, aber falsch gedacht auch die haben Rechte.


Das passiert in allen Branchen

Bevor man jetzt einen Anwalt einschaltet, sollte man rechnen. Es kann sich sogar lohnen auf die Forderung zu verzichten.

Der Verlierer zahlt beide Anwälte, das Gericht und dessen Gutachter
Der Gewinner nichts, und bekommt das Geld.

Doch meist endet es im Vergleich.  Man teil die Rechnung irgendwie, jeder zahlt seinen Anwalt, Gericht und Gutachter teil man sich.
Bei der Rechnung fressen die Kosten meist mehr als Gewinn da war. Für den kleinen Webmasterviel Geld. Falls der Kunde auf der Masche reitet - nur einer der jetzt Ärger macht.

Der beste Rat wäre zu versuchen aus der Nummer rauszukommen, mit geringem Verlust.


Übrigens muss man als Gutachter nichts "besser können" es reicht alles "besser zu wissen" :-)) Alter Gutachterwitz.
Aber Danke für die Hilfe
Dipl. Ing. (FH) Klaus Seeberger Angel
Gutachter für Internetgestaltung

www.seeberger.info
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#10
Mal als Tipp am Rande, nicht nur lesen was man will, sondern auch mal darüber nachdenken. Ich habe nichts von einem Rechtsstreit gesagt, lediglich man sollte einen Anwalt einschalten. Dieser kann dann Rechtsbeistand geben wie man weiter vorgeht.

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