Umfrage: Berechnest du die Angebotserstellung?
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Nur nach Ablehnung
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2 16.67%
Nie
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Angebot berechnen?
#1
Hallo,

ich bin gerade dabei, mich als Webdesigner selbststaendig zu machen.

Dabei hat sich die Frage ergeben, ob ich bereits das Erstellen eines Angebots, was ja durchaus schon ein gutes Stueck Arbeit ist, berechnen soll.

Ist das Kontraproduktiv in der Neukundenwerbung?
Berechnet ihr nur das Angebot, wenn der Kunde das Angebot ablehnt?

Vielen Dank fuer eure Aufmerksamkeit,

anton_narki
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#2
Kannst natürlich machen wie du willst aber ich hab noch nie gesehen, dass Kollegen Angebote berechnen. Angebot ist n Angebot. Ob die Kunden darauf eingehen oder nicht, ist eigentlich kostenlos. Ich muss dazu sagen, dass ich eig eher aus der Software-Ecke komme.
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#3
Wir berechnen jedes (detaillierte) Angebot und erstatten dem Kunden die Kosten bei Auftragserteilung. Meiner Meinung nach geht das gar nicht anders, weil der Kunde a) damit seine Ernsthaftigkeit unter Beweis stellt und b) quasi ein Pflichtenheft bekommt, das einen hohen Wert hat, weil sich ja dort u. a. seine Geschäftsprozesse wiederfinden. Die Kosten für so ein Angebot hängen natürlich vom Umfang desselben ab - je detaillierter desto teurer.

Selbstverständlich mache ich das nicht unbedingt bei kleinen Seiten, die 1.000€ kosten, versuche es aber trotzdem (Angebotspreis z. B. 80€).

Zu dem Kunden, der das rigoros ablehnt, sagen wir freundlich "Auf Wiedersehen" und fügen sinngemäß hinzu, dass wir später gern die Scherben aufsammeln und kitten. Die eingesparte Zeit verwenden wir lieber für die Suche neuer Kunden, die unsere Dienstleistung wertschätzen.

Die meisten Wettbewerber machen die Angebote kostenlos und genau das sehen wir als unseren Wettbewerbsvorteil. Wir vermitteln dem Kunden dann schon die bekannte Weisheit: "Was nichts kostet ist nichts wert" und "Wer billig kauft zahlt doppelt." Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Wir wissen das und der Kunde weiss das auch.

Also: Ich kann Dich nur ermuntern, auf jeden Fall zu versuchen, jedes Angebot bezahlt zu bekommen. Du wirst erstaunt sein, wie einfach das geht (wenn Du verkaufen kannst).

Beste Grüße, Leo
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#4
Vielen Dank fuer eure Antworten, Lenny und Lego2013.
Ich werde vorerst Angebote ausser fuer Kleinstprojekte ebenfalls berechnen.
Es gibt dem Projekt von Anfang an Ernsthaftigkeit,
und wenn da mehr Webdesigner an einem Strang zoegen wuerde es vermieden,
dass die Kunden X Angebote einholen, damit die Preise vermeintlich druecken und doch nur Mehrarbeit fuer alle verursachen.

Danke nochmal und viele Gruesse,

anton_narki
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#5
So ist es richtig, aber Vorsicht: Das ist kein Selbstläufer, weil die Kunden das eben nicht gewohnt sind. Wahrscheinlich wirst Du oft der einzige Anbieter sein, der sein Angebot berechnet. Leider gibt es "Kollegen", die ihre "Dienste" für 45€/Stunde anbieten. Natürlich wird das kein seriöser TYPO3-Anbieter tun, aber das kann der Kunde ja nicht wissen.

Du solltest Dir also vorher genau überlegen (und am besten aufschreiben), was Deine Antwort ist, wenn der Kunde fragt. Und sie muss kurz und präzise sein - also kein "Rumgeiere". Wenn er den Wert Deiner Dienstleistung nicht einschätzen (und somit schätzen) kann, dann wird er sie auch nicht kaufen.

Viel Erfolg und lass später mal hören, wie die Dinge so laufen.

Beste Grüße, Leo
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#6
Würde mich auch mal interessieren, ob das funktioniert. Denn ganz ehrlich, für mich fiele ein berechnetes Angebot schon von vornherein aus der Planung.

Hat einfach mit dem Sinn von Angeboten zu tun, und zwar aus Kundensicht und nicht aus Sicht des Angebotserstellers. Der Kunde braucht Vergleichsangebote, um die Wirtschaftlichkeit seines Projekts optimal zu halten. Insofern fällt in die Entscheidung für ein Unternehmen nicht ausschließlich der Preis hinein, sondern auch Lage, Zahl der Mitarbeiter, Referenzprojekte, etc. Der Kunde weiß vorher nicht, was im Angebot auf ihn zukommt, er zahlt für eine BlackBox.

Natürlich ist es sinnlos, ständig Angebote zu schreiben und keins wird angenommen. Allerdings kann man seine Ernsthaftigkeit auch anders unter Beweis stellen. oftmals kann man den umfang eines projekts schon schnell abschätzen. Sollte er zu klein sein, stellt man gar nicht erst ein Angebot. Sollte er umfangreicher sein, sollte der Prozess der Angebotserstrellung eh ein anderer sein. Dieser gleicht dann eher einer Vertriebsarbeit und stützt sich auf das Call-Mail-Call-Prinzip. das heißt, man ruft den Kunden an, gibt ihm ein gutes Gefühl, dass er sich in guten Händen befindet, fragt nochmal offene Fragen nach. Dann geht das Angebot raus (kostenlos). Dann wird noch einmal telefoniert, um nachzufragen, ob es noch offene Fragen gibt oder um noch einen Tipp zu geben. Sollte sich herausstellen, dass beim Kunden sehr viel Beratungsbedarf besteht, kann man kostenpflichtige Workshops anbieten.

Wenn die kostenpfllichtigen Angebote für Euch funktionieren, dann ok. Kundenfreundlich sind sie aber leider nicht.
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#7
Angebotserstellung kostet bei mit nichts....wenn du zu einem Autohändler gehst...musst du ja auch nichts bezahlen, wenn du dir infos holst....das gehört zum Service am Kunden
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#8
Die kannst kein "Angebote" berechnen, denn dan müsstest du dem Kunden ja erst einmal ein "Angebot" für ein "Angebot" schicken. Der könnte dann natürlich das "Angebote" für dein "Angebote" annehmen, das wäre dann ok.

Üblicherweise bespricht man einen Etat für das Projekt, das steht im Angebot dann drin. Daneben noch eine Einteilung was wieviel kostet.
Mehr als: Konzep., Grobdesign, Feindesign, Programmierung, Umsetzung, Testen.... steht da nicht drin

Das "Konzept" für die Webseite ist natürlich ein Teil des Auftrags und wird berechnet. Sobald man den Auftrag hat.
Was du vermutlich meist ist das kostenlose Zusenden von mehrern Designvorschlägen.....leider machen das viele immer noch kostenlos..
Dipl. Ing. (FH) Klaus Seeberger Angel
Gutachter für Internetgestaltung

www.seeberger.info
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#9
Ich denke auch, dass Du für das Angebot bzw. die Offerte nichts in Rechnung stellen kannst. Auf jeden Fall nicht, wenn Du erfolgreich werden willst. Überlicherweise wird der Aufwand dafür in der Projektsumme mitberechnet. Auf Grund dieser Offerte wird der Kunde dann das Projekt durchführen oder eben nicht. Entwürfe etc. würde ich erst liefern, wenn der Auftrag erteilt ist und allenfalls eine Anzahlung geflossen ist...
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#10
(22.02.2016, 20:37)foxcomputers schrieb: Ich denke auch, dass Du für das Angebot bzw. die Offerte nichts in Rechnung stellen kannst. Auf jeden Fall nicht, wenn Du erfolgreich werden willst. Überlicherweise wird der Aufwand dafür in der Projektsumme mitberechnet. Auf Grund dieser Offerte wird der Kunde dann das Projekt durchführen oder eben nicht. Entwürfe etc. würde ich erst liefern, wenn der Auftrag erteilt ist und allenfalls eine Anzahlung geflossen ist...

so sehe ich das auch
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