Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Fonts verkaufen?
#1
Ciao ihr Leute,

seit Neuestem engagiere ich öfter mal einen Designer für ein Projekt. Das klappt auch immer gut, nur jetzt leider nicht so ganz. Denn zu dem Template in Photoshop wollte ich natürlich noch die entsprechende .psd Datei haben, damit ich selbst noch was dran rumarbeiten kann. Genau die Datei wollte man mir aber nicht geben, da dies rechtlich nicht ganz unproblematisch sei. Hierbei geht es bei der Strafbarkeit um die Fonts, für die mein Designer nicht die Rechte hat. Er kann das Ganze also nicht an mich weitergeben. Ist dem Glauben zu schenken? Bitte schätzt die Situation doch mal für mich ein. Wie würde es denn um diesem Fall hier stehen? Bei Open Source und Freeware wie hier sollte es solche Probleme ja nicht geben- nicht wahr?

Freu mich auf die Antworten und danke euch!
Zitieren
#2
Hallo,

wenn der Designer keine Rechte an dem Font hat, dann darf er ihn ja selbst nicht verwenden. Weshalb hat er ihn dann verwendet?
Und selbst wenn er den Font nicht weiter geben darf, da das einer Raubkopie gleich käme, so hindert ihn das ja nicht daran dir die PSD zu schicken. Ein Font ist nicht in einer PSD eingebunden. Zwar hast du vielleicht Probleme in Photoshop, weil du den Font nicht darstellen bzw. mit dem gleichen Font bearbeiten kannst, aber du hättest schon mal die PSD.

Der einfachste Weg wäre, wenn er dir die PSD ohne Font-Dateien schickt und dir einen Link sendet, wo du dir den Font legal erwerben kannst.

Viele Grüße
Michael Schulze
Webentwickler & Designer

http://michsch.de
http://michs.ch/twitter
Zitieren
#3
Wieso benutzt ein Designer Fonts, für die keine Rechte/Lizenz hat? Selbst wenn dem so ist, werden die Fonts nicht in die psd-Datei eingebettet, wie michsch bereits klar gemacht hat. In meinen Ohren hört sich das nach einer Ausrede an.

Andererseits wissen wir auch nicht, was du mit dem Designer ausgemacht hast. Ob die Übergabe der Original-psd-Datei zum Auftrag gehört.

Bei Drucksachen ist es üblich, dass der Kunde nur die pdf-Datei zur Weitergabe an die Druckerei bekommt, aber die Indesign- oder Quark-Dateien bleiben beim Freelancer/ der Agentur und werden nur gegen einen entsprechenden Aufschlag herausgegeben.
Zitieren
#4
Es scheint so, als wolle der Autor des Webdesigns entweder Änderungen an seiner Arbeit unterbinden oder er hat wirklich nicht die Rechte für die verwendeten Fonts.
In dem Fall dürfte er aber auch wie bereits genannt die Schriftart nichtmal verwenden. Im schlimmsten Fall fällt das bei Urheberrechtsansprüchen sogar auf dich zurück, falls er die Font wirklich unerlaubterweise verwendet hat und das nicht nur eine Ausrede ist. Wink
[Bild: webdesign-berlin-cds.png]
. . . . . . . .

CDS Webdesign
Webdesigner & Freelancer seit 2005
Zitieren
#5
Hi,

also grundsätzlich brauchst du die .psd für die Umsetzung, es sei denn, der Designer lässt dir schon alle Fotos in den diversen Formaten raus, was aber mehr Arbeit wäre.
Dass Designer es nicht gerne sehen, wenn an ihren Layouts "rumgepfuscht" wird, kann ich gut nachvollziehen. Die Fonts als Grund vorzuschieben ist entweder eine Ausrede oder Unwissenheit.

Ich kann dir nur raten mit dem Designer klare Regeln abzumachen, sodass keiner sich auf den Schlips getreten fühlt.

Viele Grüße,
Grüßle, Nicki

NIMIUS | Agentur für Kommunikation
Webdesign und Webentwicklung aus Staufen im Breisgau
Website | Twitter

TYPO3 Education Committee Member
Neu in TYPO3? Kein Problem! Hier geht's zum TYPO3 Mentoren Programm
Zitieren
#6
Ich hatte letzens eine ähnliche Situation.
Vermutlich hat dein Designer einmal diese Font gekauft. (Bei meinem Beispiel Helvetica). Das gibt Ihm zwar das Recht, das er diese Font in Designs nutzen, diese aber nicht weitergeben darf.
Zitieren
#7
Ich kann Kusi nur beistimmen.. genau so verhält es sich bei kommerziellen Schriftarten. Sie dürfen nicht weitergegeben werden..
Da sollte man vielleicht auch als Webdesign Agentur oder Webdesign drauf achten, dass das Ganze mit Free-Fonts realisiert wird. Da gibt es auch jede Menge toller Schriften die für den Einsatz beim Webdesign in Frage kommen. Schlussendlich ist der Kunde dann auch im Vorteil diese Schrift bei weiteren Designs einfach nutzen zu können.

Eine Agentur die stets Free-Fonts benutzt und darauf achtet, dass es keinerlei Folgekosten gibt, ist Core Design Studio aus Berlin.

Einige Arbeiten von dennen verdeutlichen recht gut die Arbeitsweise mit Free-Fonts:
- www.mhb-carports.de -> Eine Carport-Firma mit tollem Webdesign mit Free-Fonts
- www.ra-scharfenberg.de -> Eine Rechtsanwaltskanzlei, individuelles Design und Free-Fonts
[Bild: webdesign-berlin-cds.png]
. . . . . . . .

CDS Webdesign
Webdesigner & Freelancer seit 2005
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste